Beiträge veröffentlicht von Daphne | Seite 9

Marktplatz in Bärenstein mit Postmeilensäule und Rathaus - Foto: Christian PragerMit Bären­stein beginnt die Rei­he der Erho­lungs­or­te im obe­ren Osterz­ge­bir­ge. Die Stadt, 400–662 m über NN, liegt 40 km süd­lich der Lan­des­haupt­stadt Dres­den und ist Sta­ti­on der Müg­litz­tal­bahn Hei­denau – Alten­berg.

Gut erreich­bar über die Müg­litz­tal­stra­ße S 178 bleibt die Stadt durch ihre Lage in einem Sei­ten­tal vom Durch­gangs­ver­kehr ver­schont. Gera­de die­se Ruhe und Beschau­lich­keit eines Land­städt­chens sind die beson­de­ren Vor­zü­ge des Erho­lungs­or­tes.Wei­ter­le­sen »


Die­ser Bei­trag wird der­zeit über­ar­bei­tet!

 

Bereits 1329 soll es auf der heu­ti­gen Flur von Fal­ken­hain ers­te Ansied­lun­gen gege­ben haben. Den­noch wur­de der Ort erst­mals 1462 urkund­lich als „Val­ken­hain“ erwähnt, was als Grund­la­ge für die Geschich­te Fal­ken­hains gilt. Der Orts­na­me lei­tet sich wahr­schein­lich von dem Raub­vo­gel ab.

Das Dorf ist ein typi­sches Wald­hu­fen­dorf. Es ist als Berg­bau­ern­dorf in der soge­nann­ten 1. Sied­lungs­pe­ri­ode in einer Höhen­la­ge von 583 bis 660 m ü. NN in einem Sei­ten­täl­chen des Fall­ba­ches ent­stan­den. Hin­ter den Gehöf­ten zogen sich die nach der Rodung für den Acker­bau genutz­ten Flä­chen, die „Hufen“, der ein­zel­nen Bau­ern hin­aus.

Die über­aus stei­ni­ge Boden­struk­tur beding­te die für die Regi­on so typi­sche Anhäu­fung der Lese­stein­wäl­le an den Hufen­rän­dern, gleich­wohl die Bau­ern unter Mühen ihr Land nutz­bar mach­ten. Der gewinn­brin­gen­de Berg­bau der Regi­on, vor allem der Abbau von Sil­ber, Zinn und Eisen hat auf die Sied­lung Fal­ken­hain selbst kaum Aus­wir­kun­gen gehabt.

Im Ober­dorf, gegen­über dem ehe­ma­li­gen Gast­hof, auf des­sen Gelän­de sich seit die­sem Jahr der „Spiel­platz der Genera­tio­nen“ befin­det, fin­det man die heu­ti­ge Bau­rui­ne des ehe­ma­li­gen „Erb­ge­richt”. Die Hof­um­ran­dung mit der Tor­bo­gen­ein­fahrt ist noch voll­stän­dig erhal­ten. Das Erb­ge­richt war nach einer Fest­set­zung von 1618 „mit Frei­hei­ten als dem Schank (nach frü­he­ren Bestim­mun­gen aber nur von Bären­stei­ner Bier), dem frei­en Salz­ver­kauf, Backen und Schlach­ten und ande­rer Han­tie­rung“ aus­ge­stat­tet.

Die ehe­ma­li­ge Schä­fe­rei wur­de im 18. Jh. im Zuge der staat­li­chen Schaf­zucht aus­ge­stat­tet. Seit 1753 gehör­te es besitz­recht­lich der Alten­ber­ger Zwit­ter­stocks­ge­werk­schaft, wel­che auch das Rit­ter­gut und die Eisen­hüt­te von Schmie­de­berg besaß. Die Schaf­zucht lag jedoch noch in den Hän­den des Bären­stei­ner Groß­grund­be­sit­zers. Oft kam es bei den herbst­li­chen Wei­de­gän­gen zu Strei­tig­kei­ten mit den Bau­ern.

Das Alte Schul­haus an der Nie­de­ren Dorf­stra­ße hat­te bis 1907 für die Dör­fer Dönsch­ten und Fal­ken­hain sei­ne Funk­ti­on. Im Ober­ge­schoß war die Woh­nung des Leh­rers, unten links das gro­ße Schul­zim­mer, in dem abwech­selnd vor­mit­tags und nach­mit­tags je vier Jahr­gän­ge in einer Klas­se unter­rich­tet wur­den. Das Türm­chen mit der Stun­den­glo­cke wur­de auf das neue Schul­ge­bäu­de über­tra­gen. Haus­in­schrif­ten haben frü­her von Feu­ers­not (ehem. Haus Nr. 8, 1737) und Kriegs­not (ehem. Erb­ge­richt, 1749) berich­tet, wur­den jedoch lei­der nicht wie­der erneu­ert.

Die alte Dres­de­ner Stra­ße sowie die Fal­ken­hai­ner Berg­hän­ge spiel­ten im August 1813 bei Kämp­fen der nea­po­li­ta­ni­schen Trup­pen gegen die Ver­bün­de­ten eine wesent­li­che Rol­le.

Gegen Ende des 19. Jahr­hun­derts brach­te der dama­li­ge Besit­zer von Bären­stein durch Geld­an­lei­he und Zwangs­ver­kauf Flu­ren süd­lich von Schen­kens Höhe an sich, um die­se auf­zu­fors­ten und zu sei­nem Wald­be­sitz zu schla­gen.

Um 1900 ver­kauf­ten Fal­ken­hai­ner Bau­ern bzw. Land­be­sit­zer süd­lich von Fal­ken­hain Län­de­rei­en, auf denen im Jahr 1900 die „Kolo­nie“ Wald­idyl­le gegrün­det wur­de, wel­che bis heu­te Orts­teil von Fal­ken­hain ist. Im Unter­dorf ent­stan­den in den 60er Jah­ren auf klei­nen Par­zel­len am Wald­rand Wochen­end­häu­ser.

Seit 1999 gehö­ren Fal­ken­hain und Wald­idyl­le zur Berg­stadt Alten­berg.


Führung durch 550 Jahre Bergbautätigkeit

Schaustollen im Bergbaumuseum Altenberg - Foto: Christian PragerHis­to­ri­sche Zinn­wä­sche und Muse­um, Füh­run­gen im Schaustol­len: Dau­er ca. 1 Stun­de.

Wir ent­füh­ren Sie in die har­te und gefahr­vol­le, aber fas­zi­nie­ren­de Arbeits­welt der Alten­ber­ger Berg­leu­te.
Glück auf!

Der Berg­bau in der Gegend um Alten­berg begann in der ers­ten Hälf­te des 15. Jahr­hun­derts. Um 1440 ent­deck­ten Berg­leu­te am Fuße des Gei­sin­g­berges eine aus­ge­dehn­te Zinn­erz-Lager­stät­te. Wei­ter­le­sen »


Tradition im Erzgebirge

Seit der Grün­dung im Jahr 1842 wer­den im Hau­se Alten­ber­ger die edlen Rezep­tu­ren unter strengs­ter Geheim­hal­tung von Genera­ti­on zu Genera­ti­on wei­ter gege­ben.

Im Rah­men einer Betriebs­be­sich­ti­gung ver­mit­teln wir Ihnen viel Wis­sens­wer­tes hin­sicht­lich der Ent­ste­hung unse­rer edlen Kräu­ter­li­kö­re und Spi­ri­tuo­sen. Las­sen Sie sich über­ra­schen und genie­ßen Sie Ein­bli­cke in den his­to­ri­schen Rei­fe­kel­ler mit sei­nen kup­fer­nen und irde­nen Gefä­ßen sowie in Pro­duk­ti­on und Abfül­lung. Wei­ter­le­sen »


Die Fit­ness Fabrik befin­det sich im Euro­park Alten­berg. Auf ca. 800 m² kön­nen Sie Ihre Kräf­te beim Body­buil­den unter Beweis und bei Musik und Aero­bic Ihre Kon­di­ti­on auf die Pro­be stel­len. Anschlie­ßend kön­nen Sie die See­le in der Sau­na oder im Sola­ri­um bau­meln las­sen.Wei­ter­le­sen »


Stadtbad LauensteinBaden in der Urlaubs­re­gi­on Alten­berg

mit Öff­nungs­zei­ten und Prei­sen (Änderungen/Irrtümer vor­be­hal­ten)

Som­mer, Son­ne, BADESPASS – auch hier­auf muss man in der Urlaubs­re­gi­on Alten­berg nicht ver­zich­ten.

Also schnell Bade­ho­se und Hand­tuch ein­ge­packt und schon geht es los ins küh­le Nass. Genau das rich­ti­ge für war­me Som­mer­ta­ge hier bei uns im Gebir­ge.

Ver­schie­de­ne Anbie­ter stel­len sich vor.Wei­ter­le­sen »


Ahorn Hotel Schellerhau - Foto: A-Z Hotelmanagement und Beratungs GmbH & Co.KG

Gültig: ganzjährig (ausgenommen Winterferien)

***+AHORN Wald­ho­tel Alten­berg
Inha­ber: Wald­ho­tel Ste­phans­hö­he Hotel­be­triebs GmbH & Co. KG
Orts­teil Schel­l­er­hau * Haupt­stra­ße 83
01773 Alten­berg

  • 3 / 5 Über­nach­tun­gen
  • 3 / 5 x reich­hal­ti­ges und abwechs­lungs­rei­ches Früh­stücks­buf­fet
  • 3 / 5 x viel­fäl­ti­ges und umfang­rei­ches Abend­buf­fet
  • Yoki-Ahorn-Kin­der­buf­fet
  • 1 / 2 x Fami­li­en­lunch „Nudeln satt“
  • 1 Run­de Mini­golf, Schlit­ten­ver­leih oder Som­mer­ro­del­bahn (sai­so­nal)
  • Pro­gramm in der YOKI AHORN Kin­der­welt mit GPS-Schatz­su­che, Lager­feu­er und Bogen­schie­ßen, Spiel­platz, Rum­me­nig­ge Fuß­ball­feld, Beach­vol­ley­ball, Bas­ket­ball, gro­ße Kin­der­spiel­welt innen, Tisch­ten­nis
  •  Nut­zung des Innen- und beheiz­ba­ren Außen-Pools (sai­so­nal)

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Den Sommer in Altenberg genießen

Restaurant & Pension Bergglöck´l in Altenberg - Foto: Bergglöck´lPen­si­on “Bergglöck´l“
Inha­ber: Hei­ko Schle­gel
Dresd­ner Stra­ße 21
01773 Alten­berg

Son­der­an­ge­bo­te ganz­jäh­rig buch­bar (Außer Monat Febru­ar!)

  • Hotel in tra­di­tio­nel­lem erz­ge­bir­gi­schen Bau­stil direkt in Alten­berg
  • gemüt­li­che, kom­for­ta­bel ein­ge­rich­te­te Dop­pel­zim­mer mit DU, WC, Kabel-TV
  • rus­ti­ka­les Restaurant/Café mit vor­züg­li­cher Küche / reich­hal­ti­ges Früh­stück

Unse­re Über­nach­tungs­an­ge­bo­te:Wei­ter­le­sen »


Anwandern am Kammweg Erzgebirge-Vogtland

Buntes Programm in Altenberg, Sternwanderungen, Thementouren

Jedes Jahr wird in Alten­berg am 1. Mai tra­di­tio­nell die Wan­der­sai­son eröff­net. Mit vie­len Attrak­tio­nen auf dem Bahn­hofs­vor­platz, ver­schie­de­nen Stern­wan­de­run­gen zum Bahn­hof und The­men­tou­ren am Nach­mit­tag.

Foto: Egbert Kamprath

 

 

 


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