„14 Achttausender“

Die höchsten Punkte (Meßgröße in Dezimetern) im Osterzgebirge

auf dem Wanderweg zum Geisingberg im OsterzgebirgeMit Frank Meutzner beginnt die Geschichte der sächsischen „14 Achttausender“. Hierbei ist jedoch nicht die Rede von Bergen mit 8000 Meter Höhe. Nein – es ist die Rede von 8000 Dezimetern. Dies sind erklimmbare Gipfel in unserer Umgebung. Sie laden ein, ein Stück der Welt zu sehen, da Herr Meutzner seine Erfahrungen der großen Achttausender der Erde eingebracht hat und jedem sächsischen Gipfel einen Asiatischen zugeordnet hat.

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weitere Informationen:

Tourist-Info-Büro Altenberg

Am Bahnhof 1, 01773 Altenberg

Tel. 035056 23993

 

Holen Sie sich auch den Gipfelstürmerpreis! Denn wenn Sie die „14 Achttausender“ erklimmen können Sie auch einen Preis gewinnen. Hierzu benötigen Sie die Stempelkarte der „14 Achttausender“ –  kostenfrei im Tourist-Info-Büro. Auf allen Gipfeln finden Sie eine Prägestelle. Die vollständige Stempelkarte können Sie im November beim Bergfilmfestival „Bergsichten“ in Dresden gegen ein Tour-T-Shirt eintauschen.

Seien Sie ein Gipfelstürmer und erklimmen Sie die „14 Achttausender“.

Start: Parkplatz Altenberg bis Geisingberg

Auf dem Parkplatz Altenberg (in Richtung Geising / oberhalb der Pinge) geht die Wanderung los. Es führt ein Wanderweg (blauer Punkt) hinauf zum Gipfel des Geisingberges (824 m), auf welchem eine Einkehr ins Wirtshaus und das Erklimmen des 18 m hohen Louisenturms locken. Schaut man von der Aussichtsplattform gen Südosten, sieht man links von der Kohlhaukuppe (Erkennbar durch markanten Aussichtsturm auf dem Gipfel) schon den weiteren Wegverlauf in Richtung Fürstenau. Strecke Parkplatz bis Geisingberg: ca 1 km

Vom Geisingberg zur Traugotthöhe

Blick über eine Wildblumenwiese zum Geisingberg - Foto: Herr PragerVom Geisingberg wählen Sie entweder die Schneise der „Sachsen-Abfahrt“ oder  den markierten Wanderweg (blauer Balken) hinab nach Geising und dort weiter der Markierung folgend in Richtung Fürstenau. Kurz vor dem Ortseingang auf Höhe eines großen Stallgebäudes biegt der Weg rechts ab. Hier gelangen Sie über einen langgezogenen Hügel hinauf zur Traugotthöhe (806 m) – ein kleiner Betonpfahl markiert den höchsten Punkt.
Strecke Geisingberg – Traugotthöhe: ca. 5 km

Von der Traugotthöhe zum Fuchshübel

Im Abstieg geht es auf dem gleichen Weg zurück in Richtung Geising bis links der Wanderweg Richtung Silberstollen / Zinnwald abbiegt. Von hier südlich an der Kohlhaukuppe vorbei (Markierung: Gelber Punkt) laufen Sie bis zum Sommerweg. Ab da folgen Sie der blau gekennzeichneten Skiloipen-Markierung („Skiwanderweg Fuchshübel“) in nördlicher Richtung und folgen diesem bis zum höchsten Punkt im Wald – Fuchshübel (813m). Strecke Traugotthöhe – Fuchshübel: ca. 4 km

Vom Fuchshübel über die Scharspitze zur BIWAK-Kuppe

Blick auf Geising über eine Wildblumenwiese - Foto: Herr PragerZurück auf dem Sommerweg und hinab nach Zinnwald führt der Weg Sie weiter auf Ihrer Wanderung. Im Zinnwald zweigt unweit der Straßenkreuzung in Richtung Geising ein markierter Wanderpfad (roter Balken) nordwärts in Richtung Altenberg ab. Circa. einen Kilometer geht es den sogenannten „Langen Gassenweg“ bergauf bis zum „K-Flügel“ – einer Waldschneise, auf der wir rechts etwa 300 m entlang wandern und dann linkerhand einem kleinen Pfad hinauf bis zur Scharspitze (Schutzhütte) folgen. Zurück auf dem K-Flügel überquert die Tour erneut den rot markierten „Gassenweg“, diesmal biegt ein kleiner Pfad (Mauswieselweg) rechts in den Wald, wo man mit etwas Suchen im Gebüsch den höchsten Punkt findet – eine Aufschichtung spitzer Gesteinsbrocken auf einer kleinen Lichtung. Dieser Gipfel trägt seit dem 26.04.2004, in Anlehnung an die gleichnamige MDR- Fernsehsendung, den Namen „BIWAK-Kuppe“ Strecke Fuchshübel – Scharspitze – BIWAK-Kuppe: ca. 3 km

Von der BIWAK-Kuppe zu den Lugsteinen

Wandern im Erzgebirge - Entspannung und Natur - Foto Egbert KamprathDer Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg zurück nach Zinnwald. An der Wegkreuzung „Neue Straße“ halten Sie sich rechts in Richtung B 170 (Hochmoor, Lugstein), die oberhalb der Tunnelausfahrt am Grenzübergang überquert wird (Wanderweg ist rot + grün markiert). Unübersehbar unter dem großen Umsetzer-Turm die beiden zerklüfteten „Brocken“: Großer und Kleiner Lugstein. Strecke von der BIWAK- Kuppe zu den Lugsteinen: knapp 3 km

Vom Lugstein zur unbenannten Spitze

Vom Hotel „Lugsteinhof“ wandern Sie die „Schneise 30“ in Richtung Kahleberg (grüne Markierung). Nach etwa 600 Metern biegt links der Georgenfelder Weg ab, der entlang der Biathlonstrecken im Hofmannsloch zur Schneise 28 führt. Diese wird überquert, weiter geht es für Sie auf dem Georgenfelder Weg bis zur Wegkreuzung „Gabelweg“. Auf diesem müssen Sie ca. 100 Meter entlang wandern (Richtung Nordwest) und dann einem kleinen Trampelpfad linkerhand in den Wald folgen, bis Sie der Meinung ist, es geht nicht mehr höher.     Strecke: Lugstein – unbenannte Spitze: ca. 3 km

Von der Unbenannten Spitze zum Hemmschuh

Am besten folgen Sie jetzt dem Gabelweg in südlicher Richtung gen Rehefeld (hier verlaufen gemeinsam der Europäische Fernwanderweg „Eisenach – Budapest“ und der Europäische Fernwanderweg E3 „Atlantik – Erzgebirge – Schwarzes Meer). Im Ort Rehefeld angekommen halten Sie sich rechts bis zum Skihang „Fleischerhang“, dort gehen Sie hinauf zum höchsten Punkt, dem „Hemmschuh“. Strecke Unbenannte Spitze bis Hemmschuh: 4,5 km

Vom Hemmschuh zur Schickelshöhe

Der Abstieg vom „Hemmschuh“ beginnt auf der entgegengesetzten Seite in Richtung Grenzübergang Neurehefeld (der Weg ist als Skiloipe markiert). Von dort folgen Sie immer dem Kammweg, entlang der Grenze, bis nach Neuhermsdorf. Am Sporthotel überqueren Sie rechts die Straße (Anhaltspunkt: Hotel „Wettin“), dann am „Alten Zollhaus“ vorbei auf der Straße in Richtung Hermsdorf. Unübersehbar sind die riesigen Windräder, von da fehlt noch ca. 1 km bis zur Schickelshöhe – ein kaum erkennbarer Höhenzug, auszumachen durch zwei Pfosten (je 2 m hoch) auf dem höchsten Punkt. Dieser Teil gehört bei gutem Wetter (Fernsicht) zu den landschaftlich schönsten Abschnitten der Tour! Strecke Hemmschuh – Schickelshöhe: ca. 5 – 6 km

Von der Schickelshöhe zur Steinkuppe

Folgen Sie der Straße zurück in Richtung Neuhermsdorf, biegen Sie in Höhe der Windräder rechts ab und wandern ca. 150 m auf der kleinen Nebenstraße bis zum Parkplatz so finden Sie einen gelb markierten Wanderweg, der in östlicher Richtung in den Wald führt („T-Weg“). Nach ca. 2 km ist man zurück auf den Kammweg, der ehemaligen Eisenbahnstrecke nach Moldau. Am „Teichhaus“ verlassen Sie den alten Bahndamm. Jetzt führt links der gelb markierte Pfad weiter aufwärts Richtung Fischerbaude und Steinkuppe, die man mit einem kleinen Abstecher links des Weges durch den Wald erreicht. Gekrönt wird die Basaltkuppe von einer Bank und sogar einem Gipfelbuch! Strecke Schickelshöhe – Steinkuppe: ca. 5 – 6 km

Von der Steinkuppe zum Kannelberg

Den Abstieg vom Gipfel wandern Sie in das Ortszentrum von Holzhau – gegenüber vom Bahnhof befindet sich ein kleiner Parkplatz. Über den sogenannten „Kalksteig“ oder den „Dreitellenweg“ kommt man direkt zum Langlaufzentrum Holzhau. Dort folgen Sie etwa 500 m der Langlauf-Schneise zum kleinen Obelisken, der den Gipfel des Kannelberges markiert. Strecke Steinkuppe – Kannelberg: ca. 4 km

Vom Kannelberg zum Pöbelknochen

Vom Kannelberg steigen Sie nordwärts bis zur Fahrstraße (Kalkstraße) ab, der gelben Wanderwegmarkierung nach rechts folgen Sie bis zum Kalkwerk, dort geht es rechts ab und auf diesem Weg übers Feld nach Hermsdorf wandern Sie weiter. An der Kirche, an welcher sich eine grünen Markierung befindet, folgen Sie in Richtung Seyde. In Seyde biegen Sie nach rechts auf den Stempelsternweg in Richtung Zinnbrücke ab und wandern über die Talstraße der Zinnstraße, Sie folgen der Straße bis zum Pöbelbachweg. Den Pöbelbachweg nach rechts geht es hinauf bis zur Alten Zinnstraße. Dort geht es weiter in Richtung Schellerhau bis zu dem kleinen Rastplatz. Nun gehen Sie nach rechts, nach ca. 400 m biegt ein Wiesenweg nach rechts ab der zunächst recht steil und dann flacher werdend bis zu einem Jägerstand und damit zum höchsten Punkt dieses Streckenabschnittes führt. Strecke Kannelberg – Pöbelknochen: ca. 11 km

Vom Pöbelknochen zur Stephanshöhe

Beim Abstieg vom Pöbelknochen folgen Sie dem Weg bis zum Rastplatz zurück und biegen dort nach rechts auf den Landweg ab. Diesem Weg folgen Sie bis zur Schellerhauer Dorfstraße und gehen dann links den Julius Schmidt Steig bis zur Stephanshöhe. Strecke Pöbelknochen – Stephanshöhe: ca. 3,5 km

 

Gesamtlänge der Wanderung: ca. 50 Kilometer (abhängig vom genauen Wegverlauf)

Empfohlenes Karten-Material

  • Topographische Karte „Osterzgebirge Altenberg“ 1 : 25.000 / Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung, Blatt 38
  • „Osterzgebirge – zwischen Dippoldiswalde und Teplice“ 1 : 33.000 / Sachsen Kartographie Dresden, Nr. N03
  • „Skiregion Osterzgebirge – Wintersportkarte“ 1 : 33.000 / Sachsen Kartographie Dresden, Nr. N26